Ein Tropfen pro Sekunde
So viel ergibt ein Tropfen pro Sekunde über ein Jahr, grob gerechnet. Bei warmem Wasser kommt die Energie für die Erwärmung dazu.
Woran es liegt, was Sie selbst machen können und ab wann sich der Ersatz der Armatur lohnt
In den meisten Fällen ist die Ursache ein Verschleissteil im Wert von wenigen Franken: die Kartusche beim Einhebelmischer, die Dichtung beim klassischen Ventilhahn oder Kalk im Perlator. Reparieren lohnt sich, solange die Armatur nicht älter als etwa zehn Jahre ist und die Ersatzteile noch verfügbar sind.
Fünf Punkte, die entscheiden, ob es ein Fünf-Franken-Teil bleibt oder eine neue Armatur wird.
So viel ergibt ein Tropfen pro Sekunde über ein Jahr, grob gerechnet. Bei warmem Wasser kommt die Energie für die Erwärmung dazu.
In den meisten Fällen ist ein Verschleissteil schuld: Kartusche, Dichtung oder ein verkalkter Perlator.
Reparieren, solange die Armatur nicht älter als etwa zehn Jahre ist und die Ersatzteile noch lieferbar sind.
Das Wasser in unserer Region ist eher hart. Kalk ist der häufigste Grund, warum Kartuschen, Perlatoren und Duschköpfe früher aufgeben.
Tropft es unten statt am Auslauf, ist meist nicht die Armatur schuld, sondern ein Eckventil oder eine Anschlussverschraubung.
Ein tropfender Wasserhahn ist selten ein Notfall — und genau deshalb bleibt er oft monatelang tropfen. Drei Ursachen decken den grössten Teil der Fälle ab.
Fast alle heutigen Mischer arbeiten mit einer Keramikkartusche. Zwei geschliffene Keramikscheiben gleiten aufeinander und regeln Menge und Temperatur. Setzt sich Kalk zwischen den Scheiben ab oder ist die Dichtung darunter gealtert, tropft es — meist aus dem Auslauf, manchmal unter dem Hebel hervor. Erkennungszeichen: Der Hebel läuft schwergängig oder ruckelt, oder es tropft nur in einer bestimmten Hebelstellung.
Bei älteren Zweigriff-Armaturen sitzt unten am Ventiloberteil eine Dichtungsscheibe. Sie wird bei jedem Zudrehen zusammengepresst und härtet mit der Zeit aus. Wer dann kräftiger zudreht, beschädigt zusätzlich den Ventilsitz — und dann hilft auch eine neue Dichtung nicht mehr. Erkennungszeichen: Es tropft, obwohl der Hahn fest zu ist; fester zudrehen hilft kurz, dann wieder nicht.
Wenn es nicht wirklich tropft, sondern der Strahl zerfasert oder seitlich spritzt, ist meistens nur der Perlator am Auslauf verkalkt. Das ist die einfachste aller Reparaturen.
Das Wasser rund um Wil, Uzwil und Zuzwil ist eher hart. Kalk ist hier der häufigste Grund, warum Kartuschen, Perlatoren und Duschköpfe früher aufgeben als in weichen Regionen.
Aus demselben Grund gehören auch Boiler regelmässig entkalkt — beim Boiler gehört die Entkalkung alle drei bis fünf Jahre in den Service. Regelmässiges Entkalken der Perlatoren und Duschköpfe hilft spürbar.
Unsere Faustregel: reparieren, solange die Armatur nicht älter als etwa zehn Jahre ist und die Ersatzteile noch verfügbar sind. Eine Kartusche oder ein Ventiloberteil kostet wenig, der Wechsel dauert kurz, und eine gute Armatur hält danach wieder Jahre. Fünf Punkte sprechen dagegen für den Ersatz.
Und die Ersatzteile sind nicht mehr lieferbar. Dann ist die Reparatur keine Option mehr, sondern eine Suche.
Dann dichtet auch eine neue Dichtung nicht mehr. Das ist die typische Folge davon, dass über Monate immer fester zugedreht wurde.
Oder es tropft am Fuss statt am Auslauf. Beides betrifft die Armatur selbst und nicht ein Verschleissteil darin.
Wenn ohnehin ein Wechsel auf einen Einhebelmischer geplant ist, lohnt sich der Dichtungswechsel nicht mehr.
Dann lohnt sich ein Termin für alle, statt jede einzeln über das Jahr verteilt anzugehen.
Ein Hinweis, der oft Geld spart: Wenn es unter dem Lavabo tropft und nicht am Auslauf, ist meistens nicht die Armatur schuld, sondern ein Eckventil oder eine Anschlussverschraubung. Das ist eine andere und meist günstigere Reparatur.
Fünf Positionen als Grössenordnung — was es im Einzelfall wird, hängt von der Armatur ab.
Materialpreis, wenige Franken.
Kleiner Serviceeinsatz.
Kleiner Serviceeinsatz plus Kartusche.
Montage plus Armatur ab rund CHF 150.
Kleiner Serviceeinsatz.
Wir bringen die üblichen Dichtungen, Ventile und Kartuschen im Servicewagen mit — in den meisten Fällen ist die Sache in einem Termin erledigt. Wenn Sie beim Anruf die Marke der Armatur nennen können oder ein Foto schicken, erhöht das die Chance zusätzlich.
Zwei Arbeiten sind gut selbst machbar: den Perlator reinigen und beim klassischen Ventilhahn die Dichtung wechseln. Beides beginnt gleich.
Drehen Sie das Eckventil unter dem Lavabo zu und öffnen Sie danach den Hahn, damit der Druck weg ist. Verschliessen Sie den Abfluss mit einem Lappen, damit keine Schraube verschwindet.
Der Perlator am Auslauf lässt sich meist von Hand herausdrehen oder mit dem Spezialschlüssel, der beim Kauf dabei war. Legen Sie ihn über Nacht in Essigwasser oder Entkalker, spülen Sie ihn aus und schrauben Sie ihn wieder ein. Achten Sie beim Zusammenbau auf die Reihenfolge der Siebe.
Abdeckkappe abhebeln, Schraube lösen, Griff abziehen, Ventiloberteil mit dem Schlüssel herausdrehen, Dichtung ersetzen, alles zurück. Diese Reihenfolge gilt für die klassische Zweigriff-Armatur.
Kartuschen sind nicht genormt — es gibt sie in Dutzenden Bauformen, und die falsche passt entweder gar nicht oder scheinbar doch, mit Undichtigkeit als Folge. Wer es versucht, nimmt die alte Kartusche mit ins Fachgeschäft und kauft nach Muster.
Weniger empfehlenswert für den Eigenversuch ist der Kartuschenwechsel bei Markenarmaturen: Eine scheinbar passende Kartusche dichtet danach nicht. Hören Sie ebenso auf, wenn der Ventilsitz ausgeschlagen ist — dann hilft auch eine neue Dichtung nicht mehr — oder wenn es am Fuss der Armatur statt am Auslauf tropft. Und stellen Sie in jedem Fall vorher das Wasser am Eckventil ab, bevor Sie etwas öffnen.
Neben dem Wasserverbrauch gibt es zwei Gründe, einen tropfenden Hahn zügig anzugehen.
Kalkspuren. Ständig tropfendes hartes Wasser hinterlässt in Lavabo, Wanne oder Spüle Ränder, die sich irgendwann nicht mehr entfernen lassen. Aus einem Fünf-Franken-Teil wird dann ein neues Lavabo.
Es wird selten besser. Ein Ventil, das leicht tropft, weil die Dichtung hart ist, wird mit jedem kräftigen Zudrehen weiter beschädigt. Der Ventilsitz ist danach ausgeschlagen — und aus dem Dichtungswechsel wird ein Armaturenersatz. Bleibt eine undichte Stelle länger unbemerkt, kann daraus ein Wasserschaden entstehen.
Vier Situationen, in denen der Eigenversuch mehr kostet, als er spart. Für uns ist kein Auftrag zu klein.
Dann ist meist nicht die Armatur die Ursache, sondern ein Eckventil, eine Anschlussverschraubung oder der Siphon. Stellen Sie ein Gefäss unter, trocknen Sie die Stellen ab und schauen Sie nach einer Stunde, wo es wieder nass ist — das grenzt die Ursache ein.
Wenn eine neue Dichtung nicht mehr dichtet, ist der Sitz beschädigt. Dann geht es nicht mehr um ein Verschleissteil, sondern um die Frage Reparatur oder Ersatz — und die beantwortet man besser vor dem Kauf.
Kartuschen sind nicht genormt. Wir bringen die üblichen Bauformen im Servicewagen mit; nennen Sie beim Anruf die Marke oder schicken Sie ein Foto, dann ist die Sache meist in einem Termin erledigt.
Dann lohnt sich ein Termin für alle. Ein tropfender Mischer, ein laufender Spülkasten, ein defektes Eckventil oder ein verstopfter Ablauf sind normale Servicearbeiten — für reguläre Termine finden wir in der Regel innerhalb von 48 Stunden ein Zeitfenster.
Unsicher, ob Sie es selbst machen sollen? Rufen Sie an und beschreiben Sie, was Sie sehen — Sie sprechen mit René oder Remo persönlich. Reguläre Termine vergeben wir innerhalb von 48 Stunden.
Ein Tropfen pro Sekunde ergibt über ein Jahr grob gerechnet gegen 1'500 Liter. Bei einem Warmwasserhahn kommt die Energie für die Erwärmung dazu. Die Kosten sind für sich genommen überschaubar, aber der eigentliche Schaden entsteht anderswo: durch Kalkränder im Lavabo und durch die fortschreitende Beschädigung des Ventilsitzes, wenn man immer fester zudreht.
Perlator reinigen und Dichtung beim klassischen Ventilhahn wechseln sind gut selbst machbar — vorher unbedingt das Eckventil zudrehen und den Abfluss mit einem Lappen verschliessen. Beim Kartuschenwechsel eines Einhebelmischers ist Vorsicht angebracht: Kartuschen sind nicht genormt, und eine falsch passende Kartusche dichtet nicht. Nehmen Sie die alte mit ins Fachgeschäft.
Als Faustregel: reparieren, solange die Armatur nicht älter als rund zehn Jahre ist und die Ersatzteile lieferbar sind. Für den Ersatz sprechen ein ausgeschlagener Ventilsitz, nicht mehr erhältliche Teile, Korrosion im Gehäuse oder Undichtigkeit am Armaturenfuss. Auch wenn mehrere Armaturen gleichzeitig fällig sind, ist der Ersatz in einem Termin meist wirtschaftlicher.
Dann ist meist nicht die Armatur die Ursache, sondern ein Eckventil, eine Anschlussverschraubung oder der Siphon. Stellen Sie ein Gefäss unter, trocknen Sie die Stellen ab und schauen Sie nach einer Stunde, wo es wieder nass ist — das grenzt die Ursache ein. Diese Reparaturen sind in der Regel günstiger als ein Armaturenersatz.
Das Wasser rund um Wil, Uzwil und Zuzwil ist eher hart. Kalk setzt sich in Perlatoren, Kartuschen, Duschköpfen und Boilern ab und verkürzt deren Lebensdauer. Regelmässiges Entkalken der Perlatoren und Duschköpfe hilft spürbar — beim Boiler gehört die Entkalkung alle drei bis fünf Jahre in den Service.
Zwei weitere Ratgeber aus derselben Reihe, bei denen es ebenfalls um Wasser und Kalk geht.
Oben kalt, unten warm — dann hat es Luft im Heizkörper. Entlüften dauert wenige Minuten und geht selbst.
Heizung entlüften lesenKein Verbot, aber Bedingungen: zehn Prozent weniger fossile Energie — und das Fördergesuch vor Baubeginn.
Gasheizung ersetzen lesenMeistens sitzt es im Siphon direkt unter dem Becken. Mechanisch gelöst ist es weg, chemisch nur vertagt.
Abfluss verstopft lesenKalk kostet Strom und Warmwasser. Beim Service wird zugleich die Schutzanode geprüft — der wichtigere Teil.
Boiler entkalken lesenEin einzelner Heizkörper, alle zusammen, oben kalt oder unten kalt — jedes Muster hat eine andere Ursache.
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AnsehenWarum Kalk Strom kostet, wie oft entkalkt wird und weshalb die Schutzanode dazugehört.
AnsehenHeizungsgeräusche deuten: zum Geräusch-Lexikon · Brenner und Wartung: Brenner-Service
Die René Hugentobler AG ist ein Familienbetrieb an der Mettlenstrasse 9 in Züberwangen — René, der Vater, und Remo, der Sohn. Seit 1989 kümmern wir uns in der Region um Heizungen, Wärmepumpen und Sanitär. Wer bei uns anruft, bekommt keinen Callcenter-Ton, sondern jemanden, der die Anlage kennt.
Mir verstönd was ihri Heizig seit.
In 2 Minuten zur Richtofferte: Investition, Förderung und was am Ende übrig bleibt. Der Wärmling rechnet ehrlich nach.