Häufigster Ort
Das gebogene Rohrstück direkt unter dem Becken fängt fast alles ab, was nicht durchgehört. Dort sitzt es am häufigsten.
Wo es meistens sitzt, was in welcher Reihenfolge hilft — und warum kein Rohrreiniger
Die meisten Verstopfungen sitzen im Siphon direkt unter dem Becken und lassen sich mechanisch lösen. Chemische Rohrreiniger gehören nicht dazu.
Fünf Punkte, die den Unterschied machen zwischen einer gelösten Verstopfung und einem nassen Keller.
Das gebogene Rohrstück direkt unter dem Becken fängt fast alles ab, was nicht durchgehört. Dort sitzt es am häufigsten.
Dichten Sie den Überlauf mit einem feuchten Lappen ab, sonst entweicht der Druck dorthin statt in die Leitung.
Chemische Mittel greifen Dichtungen und Kunststoffrohre an. Wirken sie nicht, steht die Lauge im Rohr und wartet.
Sind mehrere Abläufe gleichzeitig betroffen, sitzt es nicht im Siphon, sondern in der Sammel- oder Grundleitung.
Steigt Wasser aus einem anderen Ablauf zurück, drückt es aus der Hauptleitung — dann nicht weiterarbeiten, sondern anrufen.
Der Ort verrät die Ursache. Und die Ursache entscheidet darüber, was hilft.
Der Siphon hält das Sperrwasser gegen den Kanalgeruch — und damit auch alles, was schwerer ist als Wasser. Zahnpasta, Seifenreste, Haare, ein Ohrring. Wer den Siphon öffnet, hat die Ursache meistens in der Hand.
Unter dem Sieb sammelt sich ein Knäuel aus Haaren und Seife, das über Wochen wächst. Deshalb wird eine Dusche selten plötzlich dicht, sondern nach und nach träger — bis das Wasser steht.
Fett fliesst heiss und wird kalt fest. Es legt sich als Schicht ins Rohr, verengt den Querschnitt und fängt alles Weitere ab. Deshalb ist die Küche der einzige Ort, an dem heisses Wasser als erster Versuch wirklich etwas bringt.
Feuchttücher lösen sich nicht auf, auch nicht die als spülbar verkauften. Sie verhaken sich, sammeln sich und legen die Leitung lahm. Dasselbe gilt für Hygieneartikel, Wattestäbchen und Katzenstreu.
Arbeiten Sie diese Reihenfolge ab. Sie beginnt mit dem, was am wenigsten kaputt machen kann.
Lassen Sie heisses Wasser einige Minuten laufen, wenn die Verstopfung in der Küche sitzt und Sie Fett vermuten. Bei Haaren oder einem Fremdkörper bringt es nichts — dann gleich zum nächsten Schritt.
Genug Wasser im Becken, damit die Glocke vollständig abgedeckt ist. Dann den Überlauf mit einem feuchten Lappen abdichten — das ist der Schritt, den fast alle vergessen; sonst entweicht der Druck dorthin statt in die Leitung. Danach mehrmals kräftig und gleichmässig pumpen, ohne die Glocke zwischendurch abzuheben.
Stellen Sie einen Eimer darunter und lösen Sie die Verschraubungen von Hand; Werkzeug nur, wenn es sein muss, denn Kunststoff bricht schnell. Siphon ausleeren, reinigen, Dichtung kontrollieren und im Zweifel ersetzen — alte Dichtungen sind hart und dichten nicht mehr. Danach Wasser laufen lassen und auf Tropfen prüfen.
Ist der Siphon sauber und es steht trotzdem, sitzt es weiter hinten. Führen Sie die Rohrspirale drehend ein, ohne Gewalt. Wo sie ansteht, weiterdrehen statt stossen. Wer mit Kraft arbeitet, verkeilt die Spirale oder beschädigt im schlechtesten Fall das Rohr.
Wenn Wasser aus einem anderen Ablauf zurücksteigt, sofort aufhören und anrufen — dann drückt es aus der Hauptleitung zurück, und alles, was Sie jetzt nachschieben, landet auf dem Boden. Hören Sie ebenso auf, wenn sich die Spirale nicht mehr bewegen oder zurückziehen lässt, wenn eine Verschraubung sich nicht lösen lässt, oder wenn Sie bereits chemischen Rohrreiniger eingefüllt haben.
Chemische Rohrreiniger sind stark alkalisch. Sie greifen Gummidichtungen und Kunststoffrohre an — also genau die Teile, die an einem Siphon dicht halten sollen. Was heute die Verstopfung löst, macht in einem halben Jahr eine undichte Verschraubung.
Dazu kommt die Kläranlage: Was hinuntergeht, muss dort wieder herausgeholt werden. Und wenn das Mittel nicht wirkt, ist die Lage schlechter als vorher — dann steht die Lauge über der Verstopfung im Rohr.
Wer danach den Siphon öffnet — Sie oder wir — bekommt sie über die Hände. Sagen Sie es uns am Telefon, wenn Sie welchen eingefüllt haben. Das ist kein Vorwurf, sondern eine Frage der Ausrüstung: Wir kommen dann mit Schutzbrille und Handschuhen und spülen zuerst.
Und noch ein Punkt, der oft untergeht: Mechanisch gelöst ist eine Verstopfung wirklich weg. Chemisch gelöst ist sie oft nur so weit aufgeweicht, dass es wieder tropfenweise läuft — und in zwei Wochen steht es erneut.
Solange nur ein Becken betroffen ist, sitzt das Problem in dessen eigenem Zulauf zum Fallrohr. Sobald aber Küche und Bad gleichzeitig langsam werden, oder das WC steigt, wenn die Waschmaschine abpumpt, liegt es nicht mehr am Siphon.
Dann sitzt es in der Sammelleitung, in die mehrere Abläufe münden, oder in der Grundleitung unter dem Haus. Dorthin kommt man von oben mit einer Handspirale nicht. Das ist ein Fall für die Hochdruckspülung: Ein Schlauch mit rückwärts gerichteten Düsen zieht sich selbst durch die Leitung und spült sie auf ganzer Länge frei.
Wenn nötig, schauen wir vorher oder nachher mit der Kamera hinein — vor allem dann, wenn dieselbe Stelle immer wieder dicht wird. Dahinter steckt oft ein Versatz, eine eingewachsene Wurzel oder ein Gefälle, das zu knapp ist. Mehr zu unseren Sanitärarbeiten steht auf der Seite Sanitär.
Vier Gewohnheiten, die den Notdienst überflüssig machen.
In Dusche und Küche kostet ein Sieb wenige Franken und fängt genau das ab, was sonst zum Knäuel wird. Einmal pro Woche ausleeren genügt.
Bratfett und Öl gehören in ein Gefäss und danach in den Kehricht. Auch mit heissem Wasser nachgespült wird Fett weiter unten in der kalten Leitung wieder fest.
Auch keine, die als spülbar verkauft werden. Ins WC gehören Toilettenpapier und das, was der Mensch produziert — sonst nichts.
In der Küche einmal pro Woche für ein paar Minuten. Das hält die Fettschicht dünn, bevor sie zum Problem wird.
Bei diesen vier Punkten hört Selbsthilfe auf. Dann geht es um Schaden, nicht mehr um Komfort.
Rückstau bedeutet, dass es aus der Hauptleitung zurückdrückt. Jeder weitere Liter, der irgendwo hineingeht, kommt an der tiefsten Stelle wieder heraus — meist im Keller. Hier zählt Tempo, deshalb kommen wir auch nachts.
Das ist der klare Hinweis auf die Sammel- oder Grundleitung. Von oben mit einer Spirale kommt man dort nicht hin; es braucht die Hochdruckspülung und manchmal die Kamera.
Wird eine Leitung mehrmals pro Jahr dicht, liegt es nicht an dem, was hineingeht, sondern an der Leitung selbst: ein Versatz, ein zu knappes Gefälle, eingewachsene Wurzeln. Das findet man nur, wenn man hineinschaut.
Kanalgeruch bedeutet, dass irgendwo das Sperrwasser fehlt — ein ausgetrockneter Siphon, ein falsch angeschlossenes Gerät oder eine Belüftung, die nicht arbeitet. Selten dringend, aber es geht nicht von selbst weg.
Unsicher, ob Sie es selbst machen sollen? Rufen Sie an und beschreiben Sie, was Sie sehen — Sie sprechen mit René oder Remo persönlich. Reguläre Termine vergeben wir innerhalb von 48 Stunden.
Mechanisch arbeiten, in dieser Reihenfolge: heisses Wasser bei Fett in der Küche, dann die Saugglocke mit abgedichtetem Überlauf, dann den Siphon öffnen und reinigen, dann vorsichtig die Rohrspirale. Chemische Rohrreiniger gehören nicht dazu — sie greifen Dichtungen und Kunststoffrohre an und stehen als Lauge im Rohr, wenn sie nicht wirken.
Meistens, weil der Überlauf offen ist. Dichten Sie ihn mit einem feuchten Lappen ab, sonst entweicht der Druck dorthin statt in die Leitung. Ausserdem braucht es genug Wasser im Becken, damit die Glocke vollständig abgedeckt ist, und gleichmässiges Pumpen, ohne die Glocke zwischendurch abzuheben.
Wir raten davon ab. Die Mittel greifen Gummidichtungen und Kunststoffrohre an, belasten die Kläranlage und stehen als Lauge im Rohr, wenn sie nicht wirken. Wer danach den Siphon öffnet — Sie oder wir — bekommt sie über die Hände. Sagen Sie es uns am Telefon, wenn Sie welchen eingefüllt haben.
Kein weiteres Wasser nachspülen, sonst läuft das Becken über. Zuerst die Saugglocke, danach eine Spirale, die für den Siphon eines WC ausgelegt ist. Steigt gleichzeitig Wasser in Dusche oder Bodenablauf, hören Sie auf: Dann drückt es aus der Hauptleitung zurück, und das ist ein Fall für den Notdienst.
Wenn mehrere Abläufe gleichzeitig langsam werden oder Wasser zurücksteigt. Dann sitzt es nicht im Siphon, sondern in der Sammel- oder Grundleitung, und dorthin kommt man mit einer Handspirale nicht. Auch wenn dieselbe Stelle regelmässig dicht wird, lohnt sich die Spülung — sinnvollerweise zusammen mit einer Kamerakontrolle.
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