Anlagendruck
Üblicher Bereich am Manometer bei kalter Anlage. Sinkt der Druck Richtung 1,0 bar, gehen viele Anlagen auf Störung.
Luft im System erkennen, Heizkörper richtig entlüften und den Anlagendruck kontrollieren
Luft im Heizsystem verhindert, dass der Heizkörper richtig warm wird. Entlüften dauert pro Heizkörper wenige Minuten und lässt sich selbst erledigen. Danach gehört der Anlagendruck kontrolliert.
Fünf Zahlen und Regeln, die den ganzen Vorgang tragen.
Üblicher Bereich am Manometer bei kalter Anlage. Sinkt der Druck Richtung 1,0 bar, gehen viele Anlagen auf Störung.
So lange bleibt die Umwälzpumpe ausgeschaltet, damit sich die Luft an den höchsten Punkten sammeln kann.
Ist alles vorbereitet, ist ein Heizkörper schnell entlüftet. Der Aufwand steckt im Vorbereiten, nicht im Ventil.
Beim Heizkörper beginnen, der der Heizung am nächsten liegt, dann nach aussen und von unten nach oben.
Eine Fussbodenheizung wird nicht am Heizkörper entlüftet, sondern kreisweise am Verteiler gespült.
Luft meldet sich, lange bevor die Heizung wirklich ausfällt. Vier Anzeichen kommen immer wieder vor.
Das ist das deutlichste Zeichen: Wo Luft steht, kommt kein Wasser hin. Fahren Sie mit der Hand von unten nach oben über den Heizkörper — wo es plötzlich kühl wird, beginnt das Luftpolster.
Ein Gluckern entsteht, wenn Luftblasen mit dem Wasser durch die Rohre wandern. Was hinter dem Geräusch steckt und wie dringend es ist, steht im Geräusch-Lexikon unter Heizung gluckert.
Das Thermostatventil steht auf voller Stufe, der Heizkörper bleibt lau. Wenn gleichzeitig andere Räume normal warm werden, liegt es selten an der Regelung und meistens an Luft.
Nach dem Nachfüllen von Wasser, nach einer Reparatur oder nach dem Ersetzen eines Heizkörpers ist Luft im System fast die Regel. Entlüften gehört in diesen Fällen zur Nacharbeit dazu.
Die Ausrüstung kostet im Baumarkt wenig. Wichtig ist nur, dass alles bereitliegt, bevor Sie das erste Ventil öffnen.
Ein kleiner Vierkantschlüssel, der auf das Entlüfterventil passt. Manche neueren Heizkörper haben stattdessen einen Schlitz für den Schraubenzieher.
Eine flache Schale oder ein Becher unter dem Ventil. Am Schluss kommt immer etwas Wasser, und Heizungswasser ist dunkel.
Für die letzten Tropfen. Auf Teppich und Parkett hinterlässt Heizungswasser Flecken, die bleiben.
Nehmen Sie sich für die ganze Wohnung eine ruhige Stunde Zeit. Der grösste Teil davon ist Warten — das eigentliche Entlüften geht schnell.
Drehen Sie in der ganzen Wohnung jedes Thermostatventil auf die höchste Stufe. So sind alle Heizkörper offen und die Luft kann sich frei bewegen, statt hinter einem geschlossenen Ventil stehen zu bleiben.
Schalten Sie die Umwälzpumpe aus und lassen Sie die Anlage eine halbe Stunde stehen. In dieser Zeit steigt die Luft nach oben und sammelt sich an den höchsten Punkten. Wer sofort loslegt, jagt die Blasen nur im Kreis herum.
Fangen Sie bei dem Heizkörper an, der der Heizung am nächsten liegt, und arbeiten Sie sich nach aussen vor. Zusätzlich gilt von unten nach oben: erst das Erdgeschoss, dann die oberen Stockwerke.
Halten Sie das Gefäss unter das Entlüfterventil und öffnen Sie es langsam mit dem Vierkantschlüssel; eine Vierteldrehung genügt meistens. Es zischt, solange Luft entweicht. Sobald ein gleichmässiger Wasserstrahl kommt, schliessen Sie das Ventil wieder.
Nach dem Entlüften ist weniger im System als vorher, der Druck sinkt. Lesen Sie das Manometer am Kessel oder an der Verteilung bei kalter Anlage ab. Üblich sind 1,8 bis 2,0 bar. Sinkt der Druck Richtung 1,0 bar, gehen viele Anlagen auf Störung. Bei Bedarf füllen Sie langsam nach.
Schalten Sie die Umwälzpumpe ein und lassen Sie die Anlage eine Weile laufen. Kontrollieren Sie danach nochmals, ob alle Heizkörper gleichmässig warm werden — manchmal braucht es einen zweiten Durchgang.
Wenn der Druck nach dem Nachfüllen innert Tagen wieder fällt, ist irgendwo ein Leck — dann nicht weiter nachfüllen, sondern anrufen. Wer den Druck immer wieder anhebt, spült frisches, sauerstoffhaltiges Wasser ins System und begünstigt damit Korrosion; das eigentliche Problem verschiebt sich nur nach hinten. Hören Sie ebenso auf, wenn sich ein Entlüfterventil nicht mehr schliessen lässt oder wenn beim Öffnen gar nichts kommt.
Eine Fussbodenheizung hat keine Entlüfterventile an den Heizkörpern, weil sie keine Heizkörper hat. Entlüftet wird am Verteiler, also an dem Kasten, in dem alle Kreise zusammenlaufen — meist im Technikraum, im Gang oder in einem Wandschrank.
Dort wird jeder Kreis einzeln behandelt: Der Kreis wird abgesperrt, an Vor- und Rücklauf kommt ein Schlauch mit Ablauf, und der Kreis wird durchgespült, bis keine Luft mehr mitkommt. Danach ist der nächste an der Reihe. Bei zehn Kreisen ist das ein halber Arbeitstag.
Dazu kommt: Wer beim Arbeiten den hydraulischen Abgleich verstellt, hat danach zwar keine Luft mehr, dafür ungleich warme Räume. Das ist mehr Aufwand und gehört in der Regel in Fachhände.
Nachgefüllt wird über den Füllhahn, eine kleine Armatur mit Schlauchanschluss in der Nähe des Kessels. Wichtig sind drei Dinge: bei kalter Anlage arbeiten, langsam öffnen und den Zeiger am Manometer im Auge behalten.
Langsam heisst wirklich langsam. Wer den Hahn aufreisst, drückt Luft mit ins System und steht danach wieder am Anfang. Füllen Sie in kleinen Schritten, bis der Zeiger im üblichen Bereich steht, und schliessen Sie danach beides — den Füllhahn und den Absperrhahn dahinter.
Weil frisches Wasser immer Luft mitbringt, wird nach dem Nachfüllen erneut entlüftet. Danach sinkt der Druck ein zweites Mal leicht ab, das ist normal. Kontrollieren Sie am nächsten Tag noch einmal; ist der Wert dann stabil, sind Sie fertig. Wie eine Anlage im Rahmen des Service geprüft wird, steht auf der Seite Heizung und Wärmepumpe.
Wenn eines davon zutrifft, ist Selbsthilfe zu Ende — dann sparen Sie mit einem Anruf Zeit und meistens auch Geld.
Wenn nach zwei Durchgängen immer noch Luft hörbar ist, kommt sie von irgendwoher nach. Häufige Ursachen sind ein Ausdehnungsgefäss ohne Vordruck, eine undichte Stelle auf der Saugseite der Pumpe oder zu wenig Druck im obersten Stockwerk. Das lässt sich messen, aber nicht erraten.
Ein dichtes System hält seinen Druck über Monate. Wer alle paar Tage nachfüllen muss, hat ein Leck — an einer Verschraubung, an einem Heizkörperventil, im Boden oder am Ausdehnungsgefäss. Je früher gesucht wird, desto kleiner bleibt der Schaden.
Kommt beim Entlüften sofort Wasser und bleibt der Heizkörper trotzdem kalt, sitzt das Problem woanders: ein festgefahrener Thermostatstift, ein zugesetztes Ventil, ein verschlammter Heizkörper oder ein Kreis, der hydraulisch zu wenig abbekommt.
Das kreisweise Spülen am Verteiler braucht Ausrüstung und Erfahrung, und wer dabei den Abgleich verstellt, merkt es erst an ungleich warmen Räumen. Diesen Teil übernehmen wir lieber gleich selbst.
Unsicher, ob Sie es selbst machen sollen? Rufen Sie an und beschreiben Sie, was Sie sehen — Sie sprechen mit René oder Remo persönlich. Reguläre Termine vergeben wir innerhalb von 48 Stunden.
Eine dichte Anlage wird nicht nach Kalender entlüftet, sondern dann, wenn sie es anzeigt: kalte Heizkörperoberteile, Gluckern oder ein Raum, der trotz offenem Ventil nicht warm wird. Viele Haushalte kontrollieren einmal im Herbst vor der Heizsaison. Wer mehrmals pro Jahr entlüften muss, hat kein Entlüftungsproblem, sondern ein Dichtheitsproblem.
Beginnen Sie bei dem Heizkörper, der der Heizung am nächsten liegt, und arbeiten Sie sich nach aussen vor. Zusätzlich gilt von unten nach oben, also erst das Erdgeschoss, dann die oberen Stockwerke. Vorher alle Thermostatventile voll aufdrehen, die Umwälzpumpe ausschalten und 30 Minuten warten, damit sich die Luft oben sammeln kann.
Üblich sind 1,8 bis 2,0 bar am Manometer bei kalter Anlage. Sinkt der Druck Richtung 1,0 bar, gehen viele Anlagen auf Störung. Der genaue Sollwert hängt von der Gebäudehöhe ab und steht meistens am Kessel. Prüfen Sie den Druck nach jedem Entlüften, denn mit der Luft geht auch etwas Wasser aus dem System.
In der Regel nicht sinnvoll. Eine Fussbodenheizung wird nicht am Heizkörper entlüftet, sondern kreisweise am Verteiler gespült, meist mit Schlauch und Ablauf. Das braucht Ausrüstung, Zeit und Kenntnis des hydraulischen Abgleichs. Wer die Absperrungen falsch setzt, hat danach ungleich warme Räume.
Nicht immer wieder nachfüllen. Ein wiederkehrender Druckverlust bedeutet, dass Wasser verloren geht oder das Ausdehnungsgefäss seinen Vordruck verloren hat. Jedes Nachfüllen bringt frisches, sauerstoffhaltiges Wasser ins System und begünstigt Korrosion. Lassen Sie die Ursache suchen, statt den Zeiger regelmässig hochzudrehen.
Drei weitere Ratgeber aus derselben Reihe — und die Seiten, auf denen es ausführlicher weitergeht.
Kein Verbot, aber Bedingungen: zehn Prozent weniger fossile Energie — und das Fördergesuch vor Baubeginn.
Gasheizung ersetzen lesenMeistens sitzt es im Siphon direkt unter dem Becken. Mechanisch gelöst ist es weg, chemisch nur vertagt.
Abfluss verstopft lesenKalk kostet Strom und Warmwasser. Beim Service wird zugleich die Schutzanode geprüft — der wichtigere Teil.
Boiler entkalken lesenEin einzelner Heizkörper, alle zusammen, oben kalt oder unten kalt — jedes Muster hat eine andere Ursache.
Heizkörper wird nicht warm lesenRadiatoren und Wärmepumpe schliessen sich nicht aus. Ein Test an einem kalten Tag gibt in einer Nacht die Antwort.
Wärmepumpe mit Heizkörper lesenMeist ist ein Verschleissteil für wenige Franken schuld. Die Frage ist nur, ob sich der Wechsel noch lohnt.
Wasserhahn tropft lesenWas das Geräusch bedeutet, wie dringend es ist und wann Entlüften nicht mehr reicht.
AnsehenService, Reparatur und Ersatz — was wir für Heizungen in der Region machen.
AnsehenWartung und Kontrolle vor der Heizsaison, mit Entlüften und Druckprüfung.
AnsehenHeizungsgeräusche deuten: zum Geräusch-Lexikon · Brenner und Wartung: Brenner-Service
Die René Hugentobler AG ist ein Familienbetrieb an der Mettlenstrasse 9 in Züberwangen — René, der Vater, und Remo, der Sohn. Seit 1989 kümmern wir uns in der Region um Heizungen, Wärmepumpen und Sanitär. Wer bei uns anruft, bekommt keinen Callcenter-Ton, sondern jemanden, der die Anlage kennt.
Mir verstönd was ihri Heizig seit.
In 2 Minuten zur Richtofferte: Investition, Förderung und was am Ende übrig bleibt. Der Wärmling rechnet ehrlich nach.