Luft im System nach Befüllung oder Reparatur
Das Gluckern beginnt in den Tagen, nachdem Wasser nachgefüllt oder an der Anlage gearbeitet wurde. Es ist die mit Abstand häufigste Ursache.
Was das Geräusch bedeutet — und was Sie selbst tun können
Wenn die Heizung gluckert, ist fast immer Luft im Heizsystem. Gefährlich ist das selten — es kostet aber Energie und wird mit der Zeit schlimmer.
Nicht jedes Geräusch ist ein Notfall — und nicht jedes ist harmlos. Diese drei Stufen sagen Ihnen, wo Sie stehen.
Das Gluckern beginnt kurz nach dem Nachfüllen von Wasser oder nach einer Reparatur an der Anlage. Hier genügt in aller Regel Entlüften.
Das Gluckern kommt nach dem Entlüften zurück, oder der Anlagendruck sinkt langsam. Innert der nächsten Tage anschauen lassen.
Gluckern zusammen mit kalten Heizkörpern, mit schnell fallendem Druck — oder Gluckern bei einer Wärmepumpe.
Kurz gesagt: Gluckern ist meist harmlos. In den allermeisten Fällen beheben Sie es selbst mit Entlüften — und wenn es danach nicht ruhig wird, gehört ein Service dazu.
Im Rohr soll Wasser fliessen, sonst nichts. Verirrt sich eine Luftblase hinein, wird sie vom Wasser vor sich hergeschoben, bleibt irgendwo an einer Biegung hängen und reisst sich wieder los — genau in diesem Moment macht es plopp.
Die Blase selbst tut niemandem weh. Aber dort, wo sie steht, kann kein warmes Wasser stehen. Also bleibt ein Stück Heizkörper kalt, und die Heizung muss länger laufen, um dieselbe Stube warm zu bekommen. Wer früh hinhört, spart sich das.
Mir verstönd was ihri Heizig seit.
Sortiert nach Häufigkeit — die häufigste Ursache steht oben. Zu jeder steht dabei, woran Sie sie erkennen.
Das Gluckern beginnt in den Tagen, nachdem Wasser nachgefüllt oder an der Anlage gearbeitet wurde. Es ist die mit Abstand häufigste Ursache.
Das Manometer am Heizkessel steht unter dem Sollbereich. Die obersten Stockwerke werden zuerst laut und zuletzt warm — dort fehlt der Druck als Erstes.
Der Druck schwankt zwischen kalter und warmer Anlage ungewöhnlich stark, und nach dem Nachfüllen fällt er innert Wochen wieder ab. Das Gefäss kann den Druck nicht mehr abfangen.
Das Geräusch ist direkt nach dem Anlaufen der Pumpe am lautesten und geht in ein Rauschen über. Oft am deutlichsten an den Thermostatventilen zu hören.
Kurz nachdem ein Heizkörper entlüftet wurde, gluckert ein anderer. Die Luft ist nicht weg — sie hat sich nur verschoben.
Das Meiste davon schaffen Sie an einem ruhigen Abend selbst. Die ausführliche Anleitung mit Anlagendruck und Fussbodenheizung steht auf unserer Seite zum Entlüften der Heizung.
Das Manometer sitzt am Heizkessel oder an der Verteilung. Bei kalter Anlage ablesen. Üblich sind 1,8 bis 2,0 bar. Sinkt der Druck Richtung 1,0 bar, gehen viele Anlagen bereits auf Störung. Der genaue Sollwert hängt von der Gebäudehöhe ab und steht meist am Kessel. Viele Manometer haben dafür einen roten Zeiger, den man von Hand auf den Sollwert stellt.
Umwälzpumpe abstellen oder die Heizung auf die niedrigste Stufe setzen. In der halben Stunde Ruhe steigt die Luft nach oben und sammelt sich dort, wo Sie sie herauslassen können. Ohne dieses Warten entlüftet man ins Leere.
Entlüftungsschlüssel und ein Gefäss bereitlegen. Im untersten Stockwerk beginnen und Raum für Raum nach oben arbeiten. Ventil langsam öffnen, bis es zischt. Sobald gleichmässig Wasser statt Luft kommt, wieder schliessen. Das Wasser kann heiss sein — Gefäss und Lappen gehören dazu.
Nach dem Entlüften ist der Druck tiefer als vorher. Liegt er unter dem Sollwert, langsam nachfüllen, bis der Sollwert wieder erreicht ist. Danach die Pumpe wieder einschalten.
Bleibt es ruhig, war es Luft und die Sache ist erledigt. Gluckert es weiter, hat das Geräusch eine andere Ursache — und dann lohnt sich kein zweiter Anlauf auf eigene Faust.
Hören Sie auf und rufen Sie an, wenn Sie Manometer oder Füllhahn nicht sicher zuordnen können, wenn beim Öffnen des Ventils nur Wasser und gar keine Luft kommt, wenn der Druck innert Tagen wieder abfällt — oder wenn Sie eine Wärmepumpe haben. Dort gehört das Entlüften in Fachhände. Aufhören ist an dieser Stelle keine Schande, sondern der günstigere Weg.
Wenn eines davon zutrifft, ist Selbsthilfe zu Ende — dann sparen Sie mit einem Anruf Zeit und meistens auch Geld.
Wenn nach dem sauberen Entlüften und einem Tag Ruhe das Geräusch zurückkommt, sitzt die Ursache tiefer — beim Druck, beim Ausdehnungsgefäss oder bei der Pumpe.
Eine Anlage, die dicht ist, hält ihren Druck über Monate. Fällt er nach dem Nachfüllen innert Tagen erneut, deutet das auf ein Leck hin. Das gehört angeschaut, bevor es sichtbar wird.
Wenn einzelne Heizkörper trotz voll geöffnetem Ventil kalt bleiben oder nur oben warm werden, geht es nicht mehr nur um Luft. Dann stimmt die Verteilung im System nicht.
Bei Wärmepumpen ist das Entlüften kein Handgriff für zwischendurch. Hier bitte nicht selbst ansetzen, sondern anrufen — wir schauen es uns an.
Unsicher, ob es reicht oder nicht? Rufen Sie an und beschreiben Sie einfach das Geräusch — Sie sprechen mit René oder Remo persönlich.
Gluckern in der Heizung heisst fast immer, dass Luft im Heizsystem ist. Die Luftblasen werden vom Heizwasser durch die Rohre geschoben und machen dabei das typische Plopp-Geräusch. Luft gelangt meist nach dem Nachfüllen von Wasser, nach einer Reparatur oder bei zu tiefem Anlagendruck ins System.
Nein, gefährlich ist Gluckern in aller Regel nicht. Luft im System kostet aber Energie, weil einzelne Heizkörper nicht mehr richtig warm werden, und das Geräusch wird mit der Zeit stärker. Aufmerksam werden sollten Sie, wenn gleichzeitig der Anlagendruck abfällt oder Heizkörper kalt bleiben.
In den meisten Fällen hilft Entlüften. Dazu die Umwälzpumpe ausschalten, 30 Minuten warten, damit sich die Luft oben sammelt, und dann die Heizkörper von unten nach oben entlüften. Anschliessend den Anlagendruck kontrollieren und bei Bedarf nachfüllen — üblich sind 1,8 bis 2,0 bar.
Wenn es nach dem Entlüften weiter gluckert, ist die Ursache eine andere: zu tiefer Anlagendruck, ein falsch einreguliertes Ausdehnungsgefäss, eine zu hoch eingestellte Umwälzpumpe oder eine undichte Stelle im System. Fällt der Druck innert Tagen erneut ab, deutet das auf ein Leck hin — dann sollte die Anlage angeschaut werden.
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Jedes Geräusch ist ein Wort. Klopfen heisst etwas anderes als Pfeifen, Gluckern etwas anderes als Knacken.
Die Pumpe macht Probleme. Schafft zu viel oder läuft unrund — und fällt aus, wenn man nicht hinhört.
Klopfen verstehenDer Druck stimmt nicht. Ein Ventil arbeitet gegen sich selbst, oder eine Pumpe drückt zu viel.
Pfeifen verstehenDer Brenner ist erschöpft. Wird das Brummen laut oder unrund, schafft er nicht mehr.
Brummen verstehenFliessgeräusche im Heizkörper: Das Wasser tanzt zu schnell. Die Pumpe drückt mehr als nötig — leiser geht auch sparsamer.
Rauschen verstehenDie Rohre dehnen sich beim Aufheizen — meistens normal. Laut wird es, wenn eine Halterung zu fest sitzt.
Knacken verstehenEtwas dreht sich und gibt seine Bewegung weiter. Wird das Zittern im Wohnraum spürbar, lohnt sich ein Blick auf Pumpe und Druck.
Vibrieren verstehenKein Klopfen, kein Brummen — gar nichts. Die Heizung ist ausgefallen, und es wird kalt.
Stille verstehenAlle Geräusche auf einen Blick: zum Geräusch-Lexikon · Die ganze Geschichte: der Wärmling
Die René Hugentobler AG ist ein Familienbetrieb an der Mettlenstrasse 9 in Züberwangen — René, der Vater, und Remo, der Sohn. Seit 1989 kümmern wir uns in der Region um Heizungen, Wärmepumpen und Sanitär. Wer bei uns anruft, bekommt keinen Callcenter-Ton, sondern jemanden, der die Anlage kennt.
Mir verstönd was ihri Heizig seit.
In 2 Minuten zur Richtofferte: Investition, Förderung und was am Ende übrig bleibt. Der Wärmling rechnet ehrlich nach.